— Genussfreunde – Ahoi!

Artischocken

Schon lange angetönt, endlich geschrieben, die längst fälligen Zeilen über Artischocken…

Die bereits seit dem Altertum bekannte Pflanze ist einerseits Heilpflanze (Arzneipflanze des Jahres 2003), andererseits Gemüse sowie Ingredienz für einen Aperitif (Cynar).  Wobei «Pflanze» nicht ganz korrekt ist, der Genussteil der Artischocken sind die Blüten.

Im Winter und Frühjahr sind bei uns die kleinen, meist aus Italien stammenden, Carciofini erhältlich. Im Sommer sind dann die grossen grün-weissen Artichauts aus der Bretagne und  Südfrankreich an der Reihe. Die kleinen Sorten können als Ganzes verzehrt werden. Die Zubereitung ist vielfältig wie einfach. Beispielsweise die harten äusseren Blätter der Carciofini entfernen, den Rest in feine Scheiben schneiden, mit Öl und Salz braten. Volià.

Bei den Grossen wird vor dem Kochen die Spitze und der Stiel gekürzt. Die Zubereitung geht am einfachsten in Salzwasser, je nach Lust ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben, und nimmt 30 bis 45 Minuten in Anspruch. Als Begleitung eignen sich Klassiker wie Vinaigrette oder Mayonnaise. Das Heu (die Härchen) wird nicht gegessen, dafür lockt der Boden mit mannigfaltigem Genuss.

Ach ja: Gegessen werden die grossen Artischocken, indem man die Blätter abzupft und das weiche Fleisch des unteren Teils mit den Zähnen abzieht.

carcofini

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