— Genussfreunde – Ahoi!

Tuorta da Nusch

Wer kennt sie nicht: Die Engadiner Nusstorte ist der kulinarische Marker des Engadins. Die Torte aus Mürbteig und Nussfüllung ist ein beliebtes Mitbringsel bei der Rückkehr ins Unterland. Zumindest von mir.

Obwohl der Volksmund besagt, dass zu viele Köche den Brei verderben, bei der Nusstorte steigert die Anzahl der Bäcker den Reiz. Pflegt doch jeder sein eigenes Rezept. Die Menge an Butter, die Herkunft der Nüsse, die Verwendung von Voll- oder Halbrahm, mit unzähligen Parametern lässt sich die jeweilige Spezialität des Hauses geschmacklich differenzieren. So sehr, dass ich mich vor ein paar Jahren – zusammen mit Freunden –  auf die Suche nach der besten Nusstorte im Oberengadin machte. Das Resultat der Suche: Mehr als ein Dutzend Mal ein wohliges Gefühl im Bauch, später ein leichter Zuwachs bei den Lovehandles und ein klarer Sieger. Die Siegertorte stammte aus der Pensiun Chesa Pool am Eingang des Fextals.

Natürlich fragt sich der interessierte Leser, wie und wann die Nüsse zur Torte kamen. Die verschiedenen Theorien dazu finden sich im kulinarischen Erbe der Schweiz.

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